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 Kader und Statistik  Deutschland World-Cup 2004 und Vorbereitungsspiele
 



World-Cup 2004 - Canada Cup 
Rendezvous-Spiele
Team Canada/NHL-All-Stars vs. UdSSR

 

Kanada gewinnt den World Cup of Hockey

Toronto, 15. September -
World Cup of HockeyMit einem 3:2-Erfolg gegen Finnland sicherte sich "Team Canada" den World Cup 2004. Nach zwei Weltmeistertiteln in Folge und dem Olympiasieg von Salt Lake City gelang den Ahornblättern damit ein weiterer großer Triumph auf der internationalen Eishockey-Bühne.

Nach zwei ausgeglichenen Dritteln und dem Spielstand von 2:2, gelang Shane Doan schon nach 34 Sekunden des Schlussabschnitts der siegbringende Treffer. Zuvor hatten Joe Sakic (1.) und Scott Niedermayer (24.) für Kanada, sowie Riku Hahl (7.) und Jarkko Ruutu (40.) für Finnland getroffen.

Einziger Wehrmutstropfen und negatives Nebengeräusch während den 16 Turniertagen war der bevorstehende NHL-Lockout, der mehr und mehr die Schlagzeilen dominierte. Dennoch gewann Kanada das wohl bestbesetzte Eishockeyturnier der letzten Jahre völlig verdient. Alle sechs Spiele wurden gewonnen, ohne dass man überhaupt einmal in Rückstand geriet.

Tore:
1:0 00:52 Sakic (Lemieux, Brewer)
1:1 6:34 Hahl (Lydman, Berg)
2:1 23:15 Scott Niedermayer (Draper, Thornton)
2:2 39:00 Ruutu (Lydman)
3:2 40:34 Doan (Thornton)

Das All Star Team wurde wie folgt gewählt:
MVP: Vincent Lecavalier (CAN)
All-Star Team:
Tor: Martin Brodeur (CAN)
Verteidigung: Kimmo Timonen (FIN), Adam Foote (CAN)
Sturm: Vincent Lecavalier (CAN), Fredrik Modin (SWE), Saku Koivu (FIN)

Kanada nach Overtime Sieg im Finale gegen Finnland

Toronto, 12. September -
World Cup of HockeyDas Finale des World Cup of Hockey 2004 heißt Kanada gegen Finnland! Die Ahornblätter benötigten jedoch einiges Glück und ein Tor in der Verlängerun, um am Ende über die starken Tschechen mit 4:3 zu triumphieren und ungeschlagen ins Finale einzuziehen. Dort trifft der Weltmeister im Duell der ungeschlagenen Teams auf Herausforderer Finnland.

Es war Vincent Lecavalier von Stanley Cup Sieger Tampa Bay, der die Kanadier nach 3:45 Minuten in der Verlängerung zum Sieg schoss. Es war der erste Schussversuch der Ahornblätter in der Verlängerung überhaupt. Dabei stand Lecavalier gar nicht im ersten Kader der Kanadier, kam erst ins Team, als Steve Yzerman abgesagt hatte.

In den 60 Minuten zuvor konnten sich die Kanadier vor allem bei Torhüter Roberto Luongo für den Sieg bedanken. Er ersetzte den verletzten Martin Brodeur in grandioser Art und Weise und zeigte ein starkes Spiel, hielt allein in der Overtime fünf Versuche der starken Tschechen.

Schon die reguläre Spielzeit war von enormer Spannung geprägt. Nach torlosem ersten Drittel gingen die Kanadier im Mittelabschnitt mit 2:1 in Führung, mussten diese aber im Schlußabschnitt wieder hergeben. Auch wenn die Tschechen nie in Führung gehen konnten, sie waren über weite Strecken der Partie die etwas bessere Mannschaft.

Dennoch blieb der Weltmeister am Ende siegreich und bescherte 19.273 enthusiastischen Fans einen denkwürdigen Abend, an dem mit Mario Lemieux und Jaromir Jagr zwei Superstars ihre beiden Teams als beste Spieler anführten. (hockeyfans.at)

Kanada - Tschechien 4:3 OT (0:0, 2:1, 1:2, 1:0)
Tore:
1:0 Brewer (Draper, Thornton), 31:15
2:0 Lemieux (Richards, Lecavalier), 34:25 (PP)
2:1 P. Cajanek (Hedjduk, Rucinsky), 35:07
2:2 M. Havlat (T.Kaberle), 47:21 (PP)
3:2 K. Draper (Thornton, Sakic), 53:47
3:3 P. Elias (Havlat), 53:53

4:3 V. Lecavalier (Smyth), 63:45

Titelverteidiger USA scheitert an Finnland

Titelverteidiger USA scheitert an Finnland

St. Paul, 11. September -
World Cup of HockeyIm ersten Halbfinale beim World Cup of Hockey 2004 zog Titelverteidiger USA vor 17.450 Zuschauern im Xcel Energy Center in St. Paul gegen Finnland mit 1:2 den Kürzeren und schied aus. In einem defensiv orientierten Spiel auf für einen World Cup mäßigem Niveau reichte den Finnen - ähnlich wie im Spiel gegen Deutschland - ein spätes Tor zum Erfolg.

Nach beiderseitigem Abtasten und wenigen Offensivaktionen brachte zunächst Doug Weight die USA in der 33. Minute in Überzahl in Führung. Nach feinem Pass von Scott Gomez musste er nur noch einschieben.

Erst im Schlussabschnitt erwachten auch die Finnen und kamen durch Olli Jokinen nach einem Abpraller von USA-Keeper Rob Esche zum Ausgleich. In der 57. Minute schlug dann die Stunde von Saku Koivu. Wie aus dem Nichts markierte er nach Querpass von Ossi Vaananen den Treffer zum "wichtigsten Sieg in Finnlands Eishockeygeschichte". Auch eine anschließenede Überzahl für die USA änderte nichts mehr am Finaleinzug der Nordeuropäer.

Zum ersten Mal nach 1987 (Sowjetunion) steht damit wieder ein europäisches Team im World Cup Finale. Am Dienstagabend treffen die Finnen auf den Sieger der heutigen Partie zwischen Kanada und Tschechien.

Kanada nach 5:0 gegen Slowakei im Halbfinale

Toronto, 9. September -
World Cup of HockeyNach Finnland, Tschechien und der USA hat sich "Team Canada" gestern Abend als letztes Team im Air Canada Centre von Toronto für das World Cup Halbfinale qualifiziert. Nach torlosem ersten Drittel war es vor allem die Paradereihe um Joe Sakic, Mario Lemieux und Jarome Iginla, die mit drei Treffern maßgeblichen Anteil an dem ungefährdeten Erfolg hatte.

Den Torreigen eröffnete im Mittelabschnitt jedoch Vincent Lecavalier (23.), der mit einem Powerplaytreffer den Bann brach. Nur drei Minuten später erhöhte Iginla mit seinem ersten Treffer auf 2:0. Die weiteren Trefer erzielten Ryan Smyth, Joe Sakic innerhalb von 19 Sekunden und später im Schlussabschnitt erneut Iginla. Im Halbfinale treffen die Ahornblätter am Samstag auf Tschechien. Schon zuvor stehen sich die USA und Finnland am Freitagabend im anderen Halbfinale gegenüber. Das Finale ist für Dienstag vorgesehen.

Tore:
1:0 V. Lecavalier (Richards, Brewer); (PP) 22:28
2:0 J. Iginla (Sakic, Brewer); 25:26
3:0 R. Smyth (Lecavalier, Heatley); 31:29
4:0 J. Sakic (Iginla, Lemieux); 31:48
5:0 J. Iginla (Sakic, Lemieux); 47:49

USA nehmen erfolgreich Revanche und schlagen Russland 5:3

St. Paul, 8. September -
World CupKeith Tkachuk, Mike Modano und Bill Guerin verbuchten gegen die Russen elf Punkte, Tkatchuk erzielte dabei vier Treffer. Die Herren sind zwar allesamt in die Jahre gekommen, doch bei diesem Turnier scheint es noch für Höchstleistungen zu reichen, wesentlich jüngere Teams wie die der Russen oder Schweden sind ausgeschieden, die USA hingegen warten nun auf ihren Halbfinalgegner."Wir haben viel klüger und disziplinierter gespielt als zuletzt", freute sich Keith Tkatchuk. "Wir haben die neutrale Zone kontrolliert und die Russen gezwungen, in ihrem eigenen Drittel zu spielen." Alexej Kovalev stimmte widerstrebend zu: "Wir haben ihnen alle ihre Tore vorgelegt."
Trotzdem waren die Russen dank ihrer überragenden Techniker noch nah dran, erst mit einem Empty-Net-Goal konnten die Amerikaner das Spiel für sich entscheiden.
Tore: 1, United States, Keith Tkachuk 2 (Mike Modano, Brian Rafalski), 11:20.2, United States, Keith Tkachuk 3 (Bill Guerin, Mike Modano), 21:56 3, Russia, Dmitry Afanasenkov 1 (Artem Chubarov, Sergei Gonchar), 27:14. 5, Russia, Dainius Zubrus 2 (Alexei Yashin, Darius Kasparaitis), 40:36 6, United States, Scott Gomez 1 (Keith Tkachuk), 44:25 7, United States, Keith Tkachuk 4 (Bill Guerin, Mike Modano), 44:47 8, Russia, Ilya Kovalchuk 1 (power play) (Sergei Samsonov, Alexei Kovalev), 51:04 9, United States, Keith Tkachuk 5 (empty net) (Mike Modano, Brian Rafalski), 59:05

Tschechien im Halbfinale - 6:1 gegen Schweden

Stockholm, 7. September -
World Cup of HockeyNach Finnland ist Tschechien als zweites Team ins Halbfinale des World Cup of Hockey 2004 eingezogen. Mit einem deftigen 1:6 wurden die "Tre Kronors" von Jagr und Co. aus der Stockholmer Globe Arena geschossen:

Tore:
0:1 (6;16) Martin Straka (Vaclav Prospal)
0:2 (13;30) Martin Havlat (Patrik Elias)
0:3 (16;08) Marek Zidlicky (Martin Straka)
0:4 (48;17) Radek Dvorak (Petr Cajanek - 5:4)
0:5 (54;37) Milan Hejduk (Marek Zidlicky)
1:5 (56;29) Tomas Holmström (Markus Näslund - 5:4)
1:6 (58;15) Milan Hejduk (Petr Cajanek - 5:6)

Schüsse: 18:32
Strafzeiten: Schweden 2x2 min., Tschechien 4x2 min.
Schiedsrichter: M. Joanette and D Koharski, beide Kanada
Zuschauer: 11 957
Beste Spieler: Schweden Tomas Holmström, Tschechien Martin Straka
Torwarte: Schweden Mikael Tellqvist, Tschechien Tomas Vokoun  

Tschechen überrollen Schweden mit 6:1

Stockholm, 8. September -
World CupMilan Hejduk war zweimal gegen Schweden erfolgreich, die anderen Torschützen für die Tschechen hießen Martin Straka, Martin Havlat, Marek Zidlicky und Radek Dvorak. Die Tschechen führten schnell mit 2:0 bei den Schweden, die im ersten Drittel lediglich vier Torschüsse verbuchen konnten. Für Schweden war es eine der bittersten Niederlagen überhaupt, schließlich hatte man den World Cup zur persönlichen Mission erklärt. Auch das bis dahin beste Powerplay der Welt kam überhaupt nicht zum Zug.
Tore: 1, Czech Republic, Martin Straka 1 (Vaclav Prospal), 6:15 2, Czech Republic, Martin Havlat 2 (Patrik Elias), 13:30.
3, Czech Republic, Marek Zidlicky 3 (Martin Straka), 36:08
4, Czech Republic, Radek Dvorak 1 (shorthanded) (Petr Cajanek), 48:17 5, Czech Republic, Milan Hejduk 2 (Marek Zidlicky), 54:37 6, Sweden, Tomas Holmstrom 3 (power play) (Markus Naslund, Peter Forsberg), 56:29 7, Czech Republic, Milan Hejduk 3 (empty net) (Petr Cajanek), 58:15

Ovechkin begeistert Medien, Fans und Washington Capitals

Toronto, 7. September -
World Cup of HockeyMit großer Spannung wurde in den letzten Wochen das Debüt von Alexander Ovechkin erwartet. Weder in den Vorbereitungsspielen noch in den zwei Vorrundenspielen kam er für Team Russland zum Einsatz. Vorgestern Abend dann beim Spiel gegen die Slowakei kam sein großer erster internationaler Einsatz im Senioren-Bereich. Frei nach Julius Caesar: Er kam, spielte und siegte.
Neun Tage vor seinem 19. Geburtstag zeigte er noch im ersten Drittel die verständliche Nervosität. Aber im letzten Drittel glaubte man dann seinen Augen nicht zu trauen: Wie ein alter Hase machte er in der vierten Reihe sein Spiel, streute ein paar gute Checks rein und bekam nach und nach mehr Eiszeit, je länger das Spiel dauerte. Immer wieder brillierte er mit gefährlichen Kontern in eine erstaunlich aus der Reihe tanzende slowakische Mannschaft. Er schoss ein herrliches Tor nach einer sehr schönen Kombination und kurz danach fast ein zweites. Wer ihn im ersten Drittel ob der Nervosität fast über seine eigenen Füße stolpern sah, mochte es kaum glauben.  

Um es schnell zusammenzufassen: Der Nummer 1 Pick der Washington Capitals tat mehr in ein paar Eiszeiten auf dem Eis (insgesamt rund 14 Minuten) als beispielsweise ein Andrei Kovalenko, der noch am Samstag nach einem bösen Foul an Mario Lemieux von den Kanadiern ausgepfiffen wurde - seine Reaktion war der Mittelfinger den er im stehen allen Zuschauern zeigte.  

Und Alexander Ovechkin zeigte etwas, was man selten von russischen Spielern sah, jedenfalls in seinem Alter. Er teilte Hits aus, machte schöne Pässe und beherrschte das Arbeiten nach hinten, um seinen Verteidigern auszuhelfen. Etwas, worauf die Atlanta Thrashers bei Ilya Kovalchuk noch drauf warten.  

Wann werden die Fans nun Alexander Ovechkin in der NHL sehen? Er scheint bereit zu sein und auch das Zeug zu haben, um in der Liga zu bestehen, zu dem kann er das Tempo mitgehen, so jedenfalls der Eindruck von vorgestern. Aber wie sieht es bei einer 82 Spiele umfassenden Saison aus?  

Dazu George McPhee, Manager von den Washington Capitals: "Wir möchten, dass Alexander sehr schnell zu uns rüber kommt, aber das IIHF-NHL Transfer Agreement ist abgelaufen und die Russen möchten ca. $2 Millionen USD an Transferentschädigung haben, um Alexander vorzeitig aus seinem Vertrag ziehen zu lassen. Wir sind nicht bereit dieses zu tun, und hoffen auf ein neues Transfer Abkommen."  

In diesem Zusammenhang sei an Igor Larionov erinnert. Die Vancouver Canaucks bezahlten 1989 $1 Million USD um Larionov aus der damaligen UdSSR herauszukaufen, aber nicht nur das. Der russische Verband ließ sich in den Verhandlungen (die vor dem IIHF-NHL Abkommen abgeschlossen wurden) versichern, dass bei jedem Trade von Larionov weitere $500,000 USD an den russischen Verband zu zahlen sind.

Es sieht also nicht so aus, als ob Ovechkin in naher Zukunft nach Nordamerika kommt; allerdings wäre es eine Freude ihn bald zu sehen, da man lächelnde Russen in Nordamerika nahezu nicht antrifft, die sich auch noch einigermaßen auf englisch verständlich machen können und derart gut Eishockey spielen können wie Alexander Ovechkin. (jh)  

Katerstimmung bei den Finnen

Helsinki, 7. September -
World CupWas nutzen hervorragende Talente im Team, wenn die Chemie nicht stimmt? Eishockey ist immer noch ein Mannschaftssport und der große Favorit aus Finnland wäre am Montag Abend um ein Haar gegen den weit weniger gut besetzten, aber tapfer kämpfenden Eishockeyzwerg aus Deutschland ausgeschieden. Was war geschehen? Verteidiger Janne Niinimaa hatte das Team Hals über Kopf verlassen, gab "Interne Probleme" mit Trainer Raimo Summanen als Grund an. Vor dem Spiel gegen Deutschland kursierten Gerüchte, der Coach sähe sich einer offenen Revolte der Stars gegenüber und würde nicht einmal mehr hinter der Bande stehen
Summanen stand dann doch hinter der Bande und coachte ein Team, dass eine enttäuschende Leistung bot und erst kurz vor Schluss durch ein glückliches Tor gegen Deutschland gewann. Saku Koivu bezeichnete die Partie später als eine der schlechtesten, die er je mit Finnland gespielt habe. Nur durch den wieder einmal unglaublich gut haltenden Torhüter Miikka Kiprusoff sei man überhaupt im Spiel geblieben. Coach Summanen lobte den Gegner: "Es war ein komisches Spiel, wir kamen nie richtig ins laufen und verloren den Puck oft in der neutralen Zone. Aber so ist es, wenn man gegen einen Gegner wie Deutschland spielt. Es ist sehr schwer, durch ihre fünf-Mann-Abwehr zu kommen. Wir wussten, es würde eng werden, aber nicht derart eng." Offensichtlich wollte der Trainer ein wenig von den internen Problemen ablenken, Verteidiger Timonen hingegen sprach diese deutlich an: "Das Spiel gegen Schweden war sehr emotional und dann kam der Vorfall mit Niinimaa, dadurch waren wir heute einfach nicht bereit." Mehr wollte er zu den Problemen nicht sagen. "Was innerhalb des Teams geschieht, bleibt auch innerhalb des Teams."

Deutschland im Viertelfinale ausgeschieden- 1:2 in Finnland

Helsinki, 6. September-
World Cup of HockeyDie Deutsche Nationalmannschaft stand im Viertelfinale des World Cup of Hockey knapp vor einer Sensation, bis kurz vor Schluss hielt man gegen Finnland ein Unentschieden, um dann durch einen abgefälschten Schuss noch unglücklich mit 1:2 zu unterliegen.

Deutschland war im Viertelfinale alles andere als ein Punktelieferant für den Sieger der Europagruppe aus Finnland. Im Gegenteil, bis weit ins letzte Drittel hinein führte man sogar in der Schussstatistik. Doch das Manko der vorhergegangenen Spiele wurde den Spielern von Franz Reindl erneut zum Verhängnis: Die Torchancen, vor allem im Powerplay, wurden nicht genutzt. So stand es nach 31 Minuten 1:0 für die Gastgeber durch Hagman, während Deutschland gute Chancen durch Sturm und Hecht vergab. Fünf Minuten vor dem Ende war es dann doch noch soweit, Marco Sturm erzielte mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss den Ausgleich, die Sensation lag in der Luft, zumal von den finnischen Superstars um Koivu und Selänne weiterhin nichts zu sehen war. Doch drei Minuten vor dem Ende fälschte Eloranta mit dem Rücken zum Tor stehend einen Schuss von Timonen an Olaf Kölzig vorbei ins Tor ab.

Die Deutsche Mannschaft ist somit ausgeschieden, darf die Heimreise aber erhobenen Hauptes antreten. Finnland reist seinerseits nach Nordamerika und wartet dort auf seinen Halbfinalgegner. 

Russland besiegt die Slowakei und trifft im Viertelfinale auf die USA

Toronto, 6. September -
World CupMit einem 5:2 Sieg Russlands über die Slowakei endete die Vorrunde des World Cup of Hockey. Im Viertelfinale der Amerika-Gruppe treffen die Russen nun auf die USA, Kanada spielt gegen die Slowakei.
Russland spielte gegen die Slowakei sehr effektiv, denn das Schussverhältnis lautete am Ende 15:27 gegen Russland, das dennoch 5:2 gewann. "Wir wollten schon mehr schiessen, bekamen aber kaum Gelegenheiten", sagte Alexej Yashin. Sein junger Kollege Alexander Ovechkin gab sein World Cup Debut und erzielte seinen ersten Treffer im letzten Drittel, als die Slowaken ihren Gegnern viel zu viel Raum liessen. "Im ersten Drittel waren wir noch diszipliniert, mit kurzen Wechseln", ärgerte sich Marian Gaborik. "Wir dürfen gegen Spieler wie die der Russen keine 2 gegen 1 oder 3 gegen 2 Situationen zulassen."
Russland trifft nun in Minnesota auf die seit Freitag ausgeruhten USA, während man selbst das dritte Spiel in vier Tagen bestreitet. "Es ist egal, gegen wen wir spielen. Es wird so oder so ein hartes Spiel", sagte Alexej Yashin. Die Slowaken trifft es noch härter, sie treten in Toronto gegen Kanada an. "Die Kanadier haben den Druck", sagte Marian Gaborik. "Sie haben das beste Team und wir müssen einfach besser spielen als beim 1:5 in der Vorrunde." Beide Spiele werden leider nicht in Deutschland übertragen.
Tore: 1, Russia, Pavel Datsyuk 1 (Andrei Markov, Alexander Frolov), 8:10 2, Slovakia, Marian Hossa 1 (Pavol Demitra, Zdeno Chara), 10:27. 3, Russia, Alexei Kovalev 2 (Unassisted), 32:01 4, Russia, Sergei Samsonov 1 (Dainius Zubrus, Sergei Gonchar), 35:47.5, Russia, Alexei Yashin 1 (shorthanded) (Alexander Frolov), 40:59 6, Slovakia, Marian Gaborik 1 (Unassisted), 45:47 7, Russia, Alexander Ovechkin 1 (Dmitry Afanasenkov), 47:10

Kanada nach 3:1 über Russland Sieger der Nordamerika-Gruppe

Toronto, 5. September - Mario Lemieux hatte zum letzten Mal 1987 gegen Russland gespielt, in einem der besten Spiele aller Zeiten. Unter den Zuschauern befand sich damals der junge Chris Draper mit seinem Vater. Heute erzielte Draper den Siegtreffer, während Lemieux einen Assist zum Spiel beisteuerte. Kanada kann sich nun in Ruhe das Spiel der Russen gegen die Slowaken ansehen, hat aber keinen Wunschgegner für das Viertelfinale. "Man will sich niemanden herauspicken, das geht oft daneben", erklärte Coach Pat Quinn.
Tore: 1, Canada, Brad Richards 1 (shorthanded) (Simon Gagne, Scott Hannan), 3:40 2, Canada, Kris Draper 1 (Shane Doan, Vincent Lecavalier), 5:17.3, Canada, Joe Sakic 2 (Mario Lemieux), 45:43 4, Russia, Sergei Gonchar 1 (Maxim Afinogenov), 52:46  

Finnland nach 4:4 gegen Schweden Viertelfinalgegner der Deutschen

Helsinki, 5. September - Die Finnen haben ihr erstes Ziel erreicht: Sie holten das nötige Unentschieden zum Gruppensieg gegen Schweden und haben somit im Viertelfinale mit der Deutschen Mannschaft die vermeintlich leichtere Aufgabe gegenüber den Schweden, die nun gegen die Tschechische Republik antreten müssen. Finnland hatte gegen Schweden bereits mit 3:1 geführt, doch am Ende reichte es nur zur Verlängerung, in der die Finnen den Gruppensieg festhielten.

Das Viertelfinalspiel findet am kommenden Montag statt.

Tore:
1, Finland, Ville Peltonen 1 (Tuomo Ruutu, Ossi Vaananen),1:39 2, Finland, Ossi Vaananen 1 (power play) (Toni Lydman, Jukka Hentunen)4:34 3, Sweden, Fredrik Modin 3 (power play) (Unassisted)12:27 4, Finland, Saku Koivu 2 (Jere Lehtinen, Teemu Selanne),12:46 5, Sweden, Nicklas Lidstrom 1 (power play) (Daniel Alfredsson, Mats Sundin)17:24 6, Sweden, Fredrik Modin 4 (Kim Johnsson), 19:17.7, Finland, Olli Jokinen 1 (Tuomo Ruutu, VillePeltonen),0:38.8, Sweden, Tomas Holmstrom 2 (Peter Forsberg, Fredrik Modin),19:15

Rund um den World Cup

Prag, 4. September - Ein paar interessante Fakten stellten die Verantwortlichen des World Cup of Hockey 2004 zusammen. Demnach sind fünf Brüderpaare an der Scheibe. Die Gebrüder Reichel (Martin, der "Deutsche", und Robert, der "Tscheche") spielen gar in verschiedenen Teams. Dazu gehören noch die Finnen Mikko und Saku Koivu sowie Jarkko und Tuomo Ruutu, die schwedischen Zwillinge Daniel und Henrik Sedin sowie die Deutschen Marcel und Sascha Goc. Die Kaberles konnten nicht im Zweierpack auftreten, weil Frantisek jun. sich verletzungsbedingt abmelden musste; so vertritt nur Tomas die Familie, zu der auch Vater Frantisek sen. gehört.

Unser Team ist mit 26,9 Jahren im Durchschnitt das jüngste. Die ältesten Strategen stellen die US-Boys (oder muss man dann sagen, die US-Opas?) mit 31,6 Lenzen. Der jüngste Crack überhaupt ist der russische Stürmer Alexander Owetschkin mit 18 Jahren und 11 Monaten; unsere Akteure Marcel Goc (21 Jahre) und Christoph Ullmann (21 Jahre, 3 Monate) liegen auf Rang vier bzw. fünf. Senior des gesamten Turniers ist Chris Chelios mit sage und schreibe 42 Jahren und 7 Monaten. Interessant auch, wieviele Spieler die einzelnen NHL-Vereine (alle sind übrigens dabei) abstellen. Den Vogel schießen die Vancouver Canucks mit zehn Berufungen (vier Schweden, je zwei Tschechen und Finnen sowie je ein Russe und Kanadier) sowie die Colorado Avalanche (vier Finnen, je zwei US-Amerikaner und Kanadier sowie je ein Tscheche und ein Schwede) ab. Die Chicago Blackhawks (Tuomo Ruutu) und die Carolina Hurricanes (Josef Vasicek / CZE) sind nur mit einem Crack vertreten.

Übrigens, die Prager Sazka-Arena, Hauptschauplatz der letzten WM, brachte es seit dem Finalspiel Kanada gegen Schweden bis zum gestrigen Spiel der Tschechen gegen Deutschland (was ja immerhin ca. dreieinhalb Monate sind) gerade ´mal auf zwölf Veranstaltungen (oder Events); manche tschechischen Kollege reden gar nur von sechs. Ob sich die Lottogesellschaft Sazka im wahrsten Sinne des Wortes gründlich verzockt hat?

Tschechien - Deutschland 7:2 (0:0, 5:0, 2:2)

Auch im letzten Gruppenspiel hatte Außenseiter Deutschland keine Siegeschance. Dabei sah es in den ersten 20 Minuten tatsächlich so aus, als könnte die deutsche Mannschaft mit dem hochfavorisierten, allerdings bis dahin ebenfalls punktlosen Gastgeber mithalten. Die Adlerträger, die ohne Marcel Goc antraten und bei denen die beiden Topstars Jochen Hecht und Marco Sturm in zwei verschiedenen Reihen spielten, übernahmen nach den ersten vier, fünf Minuten gar das Kommando gegen die nachlässig wirkenden Tschechen. Marco Sturm hatte in der sechsten Minute die erste Gelegenheit zur Führung, doch sein Schuss traf genau den tschechischen Schlussmann Tomas Vokoun. Dann scheiterten nacheinander Mirko Lüdemann, Eduard Lewandowski und Tomas Martinec. Auch Jochen Hecht hatte mit seinem blitzschnellen Drehschuss in der 13. Minute kein Glück. Nachdem Daniel Kreutzer auch die x-te Gelegenheit versiebte, kamen, vom Publikum leidenschaftlich angefeuert, die Tschechen, die auf Robert Reichel und Martin Rucinsky verzichteten, während Franz Reindl Olaf Kölzig, Christoph Schubert, dem besagten Marcel Goc sowie Martin Reichel eine Pause gönnte. Innerhalb von 176 Sekunden war dann zu Anfang des Mitteldrittels der deutsche Traum von einer Überraschung oder sogar Sensation ausgeträumt. Ein mächtiger Schlagschuss von Marek Zidlicky in Überzahl, den Robert Müller beinahe noch unschädlich gemacht hat, eine mustergültig vorgetragene 2:1-Kombination, die der heranbrausende "Dritte" abschloss, sowie eine Extraeinlage von Jaromir Jagr, der zunächst Dennis Seidenberg wie einen Anfänger aussehen ließ und dann auch noch Müller düpierte, bedeuteten die Vorentscheidung. Die Deutschen hatten immer weniger zu bestellen und bemühten sich jetzt nur noch, es nicht zu einer Katastrophe kommen zu lassen. Der Krefelder Schlussmann hatte nach 30:17 Minuten seinen Platz dem Eisbären Oliver Jonas überlassen. Schon bei seinem ersten Einsatz musste er die Scheibe aus dem Netz fischen, nachdem ihm Milan Hejduk den Puck zwischen die Schoner platzierte. Im letzten Abschnitt waren die Kontrahenten schon mehr oder weniger mit den Gedanken im Viertelfinale, wenngleich sich um ein Haar noch eine Massenrauferei entwickelt hätte. Fazit: Alle drei Gegner waren mindestens eine halbe Nummer zu groß für die Schützlinge von Interimcoach Franz Reindl.

Tore: 1:0 (22;56) Zidlicky (Straka, Prospal), 2:0 (24;27) Slegr (Dopita, Sykora), 3:0 (25;52) Jagr (Prospal), 4:0 (30;50) Hejduk (Elias), 5:0 (35;48) Elias (Havlat).5:1 (43;55) Boos (Lewandowski), 6:1 (48;59) Havlat (Vlasak, Hamrlik), 6:2 (57;19) Hecht (Leask), 7:2 (58;36) Prospal. - Zuschauer: 11.944. - Schiedsrichter: Joanette, Koharski. - Strafminuten: Tschechien 8, Deutschland 10.  

USA feiert ersten Sieg beim 3:1 über die Slowakei

St. Paul, 4. September - Fünf Änderungen im Kader, darunter prominente Opfer wie Brett Hull, brachten die USA zurück zum Erfolg. Bryan Smolinski, Jason Blake und Bill Guerin schossen die Tore für die USA und auch das Schussverhältnis sprach mit 39:17 deutlich für die Gastgeber. Und doch dauerte es bis weit ins letzte Drittel bis Jan Lasak im Slowakischen Tor zum dritten und entscheidenden Mal bezwungen werden konnte. Letzendlich war man bei den USA froh, mit den fünf Auswechslungen "frische Beine" ins Spiel gebracht zu haben und freut sich nun aufs Viertelfinale, wenn die Karten neu gemischt werden.
Tore:1, United States, Bryan Smolinski 1 (power play) (Brian Leetch, Tony Amonte), 3:09 2, Slovakia, Ladislav Nagy 1 (power play) (Pavol Demitra, Zdeno Chara), 11:14.4, United States, Bill Guerin 2 (Mike Modano),16:17 3, United States, Jason Blake 1 (Chris Chelios, Scott Gomez), 13:27 

Deutschland geht in der Tschechischen Republik mit 7:2 unter

Prag, 4. September - Die tschechischen Zuschauer in der Prager Arena trauten im ersten Drittel ihren Augen nicht, denn der erwartete Angriffswirbel ihrer All-Stars blieb aus, statt dessen spielte der Underdog aus Deutschland frech mit, kombinierte ordentlich und gab auch einige Torschüsse ab, ohne Tomas Vokoun im Tor der Gastgeber allerdings ernsthaft zu gefährden. Als nach zehn Minuten immer noch keine Änderung in Sicht war, wurden die Tschechen vereinzelt sogar ausgepfiffen. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts kamen die Gastgeber in Schwung, als Rob Leask auf der Strafbank saß und Robert Müller im deutschen Tor Kopf und Kragen riskieren musste.
Im zweiten Drittel ging das Deutsche Team dann völlig unter. Sascha Goc ging in der 23. Minute auf die Strafbank und nur wenig später erzielte Marek Zidlicky mit einem hammerharten Schlagschuss aus dem Bullykreis das 1:0. Zwei Minuten später erhöte Jiri Slegr mit einem One-Timer auf 2:0, wieder nur eine Minute später ging Jaromir Jagr in seiner einzigartigen Art und Weise auf und davon, ließ Robert Müller keine Chance. Der Klassenunterschied zwischen beiden Teams war nun nicht mehr zu übersehen. Nach 30 Minuten kam Oliver Jonas für Robert Müller ins Tor und wurde kalt erwischt: Er durfte gleich einen Treffer von Milan Hejduk hinnehmen, Patrick Elias besorgte sogar noch das 5:0 vor der zweiten Drittelpause.
Die Parallelen zum Spiel in Schweden waren deutlich, auch diesmal genügte dem Favoriten ein starkes zweites Drittel, um dann im Schlussabschnitt einen Gang zurückschalten zu können. So kam Deutschland noch zu Ehrentreffern durch Tino Boos und Jochen Hecht, die jedesmal direkt wieder von den Tschechen beantwortet wurden. Sehenswert das 7:2 - erst ließ Jaromir Jagr Mirko Lüdemann wie einen Kleinschüler aussehen, dann umspielte Prospal den deutschen Torhüter Oliver Jonas spielerisch zum letzten Treffer des Abends. Immerhin: Zählt man beide World Cup Ergebnisse von 1996 und heute zusammen, dann liegt Deutschland im direkten Vergleich vorn... Am Montag spielt Deutschland im Viertelfinale gegen Finnland oder Schweden.
Alexander Brandt
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Überraschung beim World Cup: Russland schlägt die USA 3:1

St. Paul, 3. September -
Den Russen hatte man nach den schlechten Resultaten der vergangenen Jahre auch für den World Cup nicht viel zugetraut, doch rechtzeitig zum wichtigsten Turnier des Jahres scheinen sie sich auf ihre Qualitäten besonnen zu haben, während Titelverteidiger USA im zweiten Spiel die zweite Niederlage einstecken musste. US-Coach Ron Wilson kündigte einige Änderungen im Team für das verbleibende Vorrundenspiel gegen die Slowakei an. Ken Klee und Paul Martin, sowie die Stürmer Jeff Halpern, Jamie Langenbrunner und Bryan Smolinski sollen ins Team kommen und den einen oder anderen Alt-Star verdrängen. "Wir haben keine Zeit, um erst ins Spiel zu kommen. Man kann nicht mit seinem Ruf gewinnen, sondern nur auf dem Eis", so Wilson.
Torhüter Robert Esche hielt 45 Schüsse und verhinderte einen deutlicheren Sieg der Russen. Nach dem zweiten Drittel stand es dadurch noch 1:1, doch im Schlussabschnitt brachte Alexej Kovalev die Russen mit einem unglaublichen Solo auf die berühmte und so schwer befahrbare Siegerstrasse, Viktor Kozlov machte kurz vor Schluss alles klar.
Tore: Russia, Dainius Zubrus 1 (Oleg Kvasha, Alexei Yashin), 12:20 2, United States, Keith Tkachuk 1 (power play) (Mike Modano, Brian Rafalski), 13:44. Russia, Alexei Kovalev 1 (Alex Khavanov), 5:05 Russia, Viktor Kozlov 1 (Sergei Samsonov), 18:02  

Deutschland unterliegt Finnland 0:3

Köln, 3. September - Vor der enttäuschenden Kulisse von nur 12.975 Zuschauern in der Kölnarena präsentierte sich die deutsche Mannschaft gegenüber den finnischen Superstars als gleichwertiger Gegner, doch im Abschluss haperte es einfach. Und wenn man doch einmal vor das gegnerische Tor kam, war Mikka Kiprusoff im Kasten der Finnen einfach unüberwindbar, wurde demzufolge auch zum besten Spieler seines Teams gewählt. Allein Jochen Hecht hatte genügend hochkarätige Chancen auf dem Schläger, die das Spiel noch hätten drehen können. Kiprusoff fing alles mit beeindruckender Leichtigkeit weg. "Er ist in derselben Form wie bei Stanley-Cup-Finale und könnte bei unserem nächsten Gruppenspiel gegen Schweden der entscheidende Faktor sein", bestätigte Hannu Jortikka, Trainer von Jokerit Helsinki und Mitarbeiter im finnischen Stab. Für die Finnen war das Spiel gegen Deutschland eine Pflichtaufgabe. "Wir haben nicht gut gespielt, aber gut genug", so Jortikka weiter. "Samstag spielen wir gegen Schweden, das war sicher schon in den Köpfen der Spieler."
Das Spiel war dadurch ausgeglichener als die Partie der Deutschen zuvor in Schweden, als der Favorit deutlich überlegen war. Die Zuschauer wussten das zu würdigen und verabschiedeten ihr Team trotz mit Applaus, doch den deutschen Spielern ging die Niederlage mächtig an die Nieren. "Wir haben alles versucht, aber die waren einfach den einen entscheidenden Tick besser", sagte Martin Reichel mit enttäuschtem Gesichtsausdruck. Vor allem im Ausnutzen der Torchancen lag der Unterschied. Zwei Treffer erzielten die Finnen durch Handgelenk- bzw. Rückhandschüsse von Timonen und Lehtinen und als Deutschland für 28 Sekunden nur 3 Feldspieler auf dem Eis hatte, schlug Teemu Selänne eiskalt zu. Auch der Führungstreffer der Finnen fiel in Überzahl, Eduard Lewandowski saß auf der Strafbank und ärgerte sich noch nach dem Spiel darüber: "Sowas dummes darf mir einfach nicht passieren, ich habe schließlich auch schon einige Länderspiele hinter mir. Wir wollten unbedingt gewinnen und es war uns egal, was für Namen da gegen uns auf dem Eis stehen. Bei Weltmeisterschaften spielt doch auch nicht irgend jemand."
So blieb den Deutschen wieder einmal nur der Blick nach vorn. "Wir konzentrieren uns voll auf das Viertelfinale, vielleicht schaffen wir ja dort einen Sieg, schaun mer mal", erklärte Dennis Seidenberg. Mit dem 0:3 ist man vom Ergebnis her ähnlich platziert wie beim 1:4 vor drei Jahren bei der WM an gleicher Stelle gegen den gleichen Gegner. Und doch schien die Lücke zwischen beiden Teams nun nicht mehr so groß zu klaffen wie 2001. Obwohl ein wichtiger Faktor von damals heute nicht mehr vorhanden war: Die Unterstützung des Publikums. "Wir haben mehr Druck von den Rängen erwartet", formulierte Hannu Jortikka die schlechte Stimmung diplomatisch.
Alexander Brandt
Tore: Finland, Kimmo Timonen 1 (power play) (JereLehtinen, Teemu Selanne), 10:47. Finland, Teemu Selanne 1 (power play) (Kimmo Timonen, Saku Koivu), 11:27.Finland, Jere Lehtinen 1 (Kimmo Timonen), 15:38.
Strafzeiten:E Lewandowski, Ger (roughing), 4:22 T Selanne, Fin (interference), 5:24 E Lewandowski, Ger (roughing), 9:25 J Lehtinen, Fin (high sticking), 15:53. M Goc, Ger (elbowing),9:33 D Kreutzer, Ger (high sticking), 11:05 T Lydman, Fin (high sticking), 13:18 D Kreutzer, Ger (roughing), 13:18 T Lydman, Fin (roughing), 13:18 M Eloranta, Fin (high sticking), 13:24 J Ruutu, Fin (roughing), 8:27 J Ruutu, Fin (goalieinterference), 10:46
Torhüter:Finland, Miikka Kiprusoff (29 shots, 29 saves; record: 2-0-0). Germany, Olaf Kolzig (39 shots, 36 saves; record: 0-2-0).
Schiedsrichter: Don Koharski, Marc Joanette
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Kanada - Slowakei 5:1

Montreal, 2. September - Die Kanadier machten mit den ersatzgeschwächten Slowaken kurzen Prozess. Joe Thornton traf bereits nach 3:02 Minuten zum 1:0, Ryan Smyth erhöhte kurz darauf auf 2:0. "Die Fehler zu Beginn des Spiels änderten alles", ärgerte sich der slowakische Trainer Jan Filc. Immerhin gab sein Team nie auf. In der 12. Minute hatte Marian Gaborik eine Konterchance, scheiterte jedoch an Martin Brodeur.Den nächsten Treffer erzielten wiederum die Gastgeber, als Simon Gagne zu Beginn des zweiten Drittels einen Angriff erfolgreich abschloss. Martin St.Louis erhöhte noch auf 4:0, bis dann auch die Slowaken zum Treffer kamen:Martin Cibak konnte Brodeur als einziger Spieler seines Teams überwinden. Ryan Smyth sorgte später für den Endstand.
Die Slowaken waren ohne ihre Stars Peter Bondra, Ziggy Palffy und Michal Handzus überfordert, dann fiel auch noch Richard Zednik aus. "Wir hofften, sie mit jungen Spielern ersetzen zu können", sagte Filc. Doch auch die Kanadier mussten Rückschläge einstecken: Nach Ed Jovanovski fällt nun mit Wade Redden ein weiterer Verteidiger verletzungsbedingt aus.
FIRST PERIOD -- Scoring: 1, Canada, Joe Thornton 1 (Unassisted), 3:02. 2, Canada, Ryan Smyth 1 (Adam Foote, Vincent Lecavalier), 4:43. Penalties: Z Chara, Slo (roughing), 4:50; L Visnovsky, Slo (cross checking), 9:11.
SECOND PERIOD -- Scoring: 3, Canada, Simon Gagne 1 (Martin St. Louis), 4:07. Penalties: E Brewer, Can (tripping), 5:41; M Gaborik, Slo (tripping), 6:12; V Orszagh, Slo (hooking), 9:56; V Lecavalier, Can (slashing), 14:45; M Hlinka, Slo (high sticking), 19:48.
THIRD PERIOD -- Scoring: 4, Canada, Martin St. Louis 2 (power play) (Brad Richards, Adam Foote), 0:58. 5, Slovakia, Martin Cibak 1 (Lubos Bartecko, Branko Radivojevic), 4:53. 6, Canada, Ryan Smyth 2 (Vincent Lecavalier, Dany Heatley), 7:11. Penalties: S Niedermayer, Can (slashing), 0:34; Z Chara, Slo (slashing served by R Zednik), 0:34; S Hannan, Can (roughing), 19:02.
Shots on goal:
--------------------------------------- Canada 8 13 14 --35 Slovakia 8 9 8 --25 ---------------------------------------
Power-play Conversions: Canada - 1 of 5, Slovakia - 0 of 3. Goalies : Canada, Martin Brodeur (25 shots, 24 saves; record: 2-0-0). Slovakia, Rastislav Stana (35 shots, 30 saves; record: 0-1-0). A: 21,273. Referees: Don Vanmassenhoven, Stephen Walkom. Linesmen: Jean Morin, Pierre Racicot.

Schweden besiegt auch Tschechien - 4:3

Stockholm, 1. September - Um ein Haar hätten die Tschechen es noch geschafft, doch am Ende mussten sie beim World Cup of Hockey im zweiten Spiel ihre zweite Niederlage hinehmen. Fredrik Modin vom Stanley-Cup-Champion Tampa Bay Lightning erzielte ein Tor und gab eine Vorlage, während sein Team drei Überzahltreffer in Folge erzielte. Somit lagen die Tschechen nach dem zweiten Drittel mit 4:0 zurück und kamen hochmotiviert aus der Kabine, schossen drei Treffer binnen 11:05 Minuten. Doch Schwedens Torhüter Mikael Tellkvist hielt den Sieg mit 37 Saves fest.
Peter Forsberg, Mattias Öhlund und Henrik Zetterberg von den Detroit Red Wings trafen ebenfalls für Schweden, das sein letztes Vorrundenspiel am Samstag gegen Finnland in der Hartwall Arena von Helsinki bestreiten wird.
Martin Rucinsky und Marek Zidlicky trafen für die Tschechische Republik, die ihren ersten Vorrundensieg nun gegen Deutschland am Freitag in der Prager Sazka Arena unter Dach und Fach bringen will.
GOAL SCORING:
1ST PRD: SWE - FREDRIK MODIN 2 (MATS SUNDIN) 11:49
2ND PRD: SWE - (PP) PETER FORSBERG 1 (TOMAS HOLMSTROM, MARKUS NASLUND) 2:58 SWE - (PP) MATTIAS OHLUND 1 (DANIEL ALFREDSSON, FREDRIK MODIN) 4:28 SWE - (PP) HENRIK ZETTERBERG 1 (KIM JOHNSSON) 10:30
3RD PRD: CZE - MARTIN RUCINSKY 1 (MARTIN HAVLAT) 3:20 CZE - MAREK ZIDLICKY 1 (PATRIK ELIAS) 5:16 CZE - PATRIK ELIAS 1 (ROMAN HAMRLIK) 14:25 

Statistik Schweden - Tschechien 4:3

Stockholm/Duisburg, 2. September - Statistik Schweden - Tschechien; World Cup of Hockey 2004, Mittwoch, 1. September 2004, Stockholm Globe Arena, Schweden - Tschechien 4:3 (1:0, 3:0, 0:3); 1. Drittel: 1:0 (11;49) Fredrik Modin (Mats Sundin), (16;52) Daniel Tjärnqvist Halten, (18;38) Martin Rucinsky Haken, Schüsse: 7:11, Bullies: 14:9; 2. Drittel: (21.35) Jiri Slegr Haken, 2:0 (22;58) Peter Forsberg (Tomas Holmström, Markus Näslund - 5:4), (23;10) Robert Reichel Hoher Stock, 3:0 (24;28) Mattias Öhlund (Daniel Alfredsson, Fredrik Modin - 5:4), (26;35) Bankstrafe Schweden zu viele Spieler, (26;35) Bankstrafe Tschechien Beschimpfung, (28;37) Martin Rucinsky Haken, 4:0 (30;30) Henrik Zetterberg (Kim Johnsson - 5:4), (30;44) Per-Johan Axelsson Haken, (31;46) Marcus Nilsson Haken, (36;28) Martin Havlat übertriebene Härte, (36;28) Martin Rucinsky Ellbogencheck, (36;28) Henrik Zetterberg übertriebene Härte; Schüsse: 11:11, Bullies: 13:14; 3. Drittel: 4:1 (43;12) Martin Rucinsky (Martin Havlat), 4:2 (45;16) Marek Zidlicky, Martin Rucinsky übertriebene Härte, (46;19) Tomas Holmström übertriebene Härte, (52;14) Samuel Påhlsson Haken, 4:3 (54;25) Patrik Elias (Roman Hamrlik), (58;12) Andreas Johansson Halten; Schüsse: 2:18, Total: 42:20, Bullies: 10:9 Total: 37:32; Strafen: Schweden 4x2 min., Tschechien 7x2; Schiedsrichter: Kevin Pollock und Dan Marouelli, beide Kanada; Zuschauer: 13 850 - Beste Spieler: Daniel Alfredsson (SWE), Martin Havlat (CZE); Torhüter: Schweden: Mikael Tellqvist, Tschechien: Tomas Vokoun  

Kanada schlägt die USA 2:1 - Old Time Hockey

Montreal, 1. September - Kanada war in ungewöhnlichen Trikots zum Auftakt des World Cup of Hockey angetreten, einer Replik der Uniform der Winnipeg Falcons aus dem Jahr 1920, die damals ihr Land bei Weltmeisterschaften vertraten. Die Gastgeber dominierten die ersten 20 Minuten mit einfachem, altmodischem Eishockey: Scheibe tief rein und nichts wie hinterher. "Wir hatten den einfachen Plan, den Puck hinter sie zu bringen und die Amerikaner auf dem falschen Fuß zu erwischen", erklärte Coach Pat Quinn. So zogen sie ihr Spiel immer wieder von der Position hinter dem gegnerischen Tor auf, wo Mario Lemieux die Fäden zog. In der 17. Minute war es dann Martin St.Louis, der nach Zusammenspiel mit Joe Thornton das 1:0 erzielte und Robert Esche im Tor der USA keine Chance ließ.
Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Joe Sakic mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0, doch dann änderte sich das Spiel komplett. Nach dem 2:0 dominierten die USA plötzlich das Spiel und übten Druck auf Martin Brodeur im Tor der Kanadier aus. Der nahm die Attacken gelassen hin: "Das gehört zum Spiel, kein Problem. Ich bin recht groß und kann damit umgehen." Seine Mitspieler nahmen das nicht so locker hin, und als Brodeur zum wiederholten Male angegriffen wurde, entwickelten sich mehrere Handgemenge, an denen sich sogar Lemieux beteiligte. Doch die USA hatten den Gastgebern den Schneid abgekauft und erzielten durch Bill Guerin den Anschlusstreffer.
Im Schlussabschnitt gewann Kanada allmählich wieder die Oberhand, doch die USA blieben stets gefährlich. Am Ende hatten beide Seiten etwas vom Spiel: Kanada seinen ersten Sieg und die USA eine Leistung, die sie mit erhobenen Köpfen vom Eis gehen ließ.
FIRST PERIOD -- Scoring: 1, Canada, Martin St. Louis 1 (power play) (Joe Thornton, Scott Niedermayer), 16:01. Penalties: D Weight, Usa (high sticking), 3:37; A Miller, Usa (interference), 8:07; J Sakic, Can (tripping), 9:43; B Guerin, Usa (charging), 14:32; R Regehr, Can (holding), 19:47. SECOND PERIOD -- Scoring: 2, Canada, Joe Sakic 1 (power play) (Wade Redden, Martin St. Louis), 3:05. 3, United States, Bill Guerin 1 (Scott Gomez), 10:40. Penalties: J Halpern, Usa (holding served by E Weinrich), 2:33; B Guerin, Usa (roughing), 6:37; C Chelios, Usa (cross checking), 6:37; B Morrow, Can (double minor cross checking, roughing), 6:37; R Regehr, Can (holding), 7:22; S Niedermayer, Can (interference), 13:03; S Konowalchuk, Usa (double minor goalie interference, roughing), 18:37; J Halpern, Usa (major fighting), 18:37; M Lemieux, Can (roughing), 18:37; S Niedermayer, Can (major fighting), 18:37. THIRD PERIOD -- Scoring: None. Shots on goal: --------------------------------------- United States 6 12 6 --24 Canada 19 6 7 --32 --------------------------------------- Power-play Conversions: United States - 0 of 4, Canada - 2 of 5. Goalies : United States, Robert Esche (32 shots, 30 saves; record: 0-1-0). Canada, Martin Brodeur (24 shots, 23 saves; record: 1-0-0). A: 21,273. Referees: Brad Watson, Paul Devorski. Linesmen: Brian Murphy, Tim Nowak.  

Deutschland gegen Schweden chancenlos - 2:5 Niederlage in Stockholm

Stockholm, 31. August - Der Topfavorit aus Schweden stellte von Anfang an klar, wer Chef auf dem Eis sein würde. 15:3 lautete das Schussverhältnis nach dem ersten Drittel, doch der Spielstand war 1:1. Thomas Holström hatte für Schweden im Powerplay zugeschlagen, und als Deutschland wenige Minuten später erneut mit einem Mann weniger auf dem Eis vertreten war, drohte die Vorentscheidung durch Sundin, Forsberg und Co. Doch Marco Sturm eroberte die Scheibe an der eigenen blauen Linie, ging auf und davon, ließ Thommy Salo im schwedischen Tor keine Chance. 1:1 mit der einzigen Torchance, damit konnte die deutsche Mannschaft sehr gut leben. "Es ist sehr schwer, gegen ein Team zu spielen, das nichts zu verlieren hat", erklärte Markus Näslund in der ersten Drittelpause.
Offensichtlich hatten sich die Schweden zum zweiten Drittel besser auf den Underdog eingestellt, denn im Mittelabschnitt folgte ein Angriffswirbel nach dem anderen, die Schweden spielten nun ihre körperliche und technische Überlegenheit voll aus. Gleich in der 22. Minute erzielte Mats Sundin mit einem Rückhandschuss das 2:1 und nun brachen bei den Gastgebern alle Dämme. Die deutschen Spieler waren absolut überfordert, konnten sich oft nur mit Fouls behelfen. "Gegen ein solches Klasseteam kann man sich einfach keine Strafzeiten leisten", sagte Marco Sturm nach dem zweiten Abschnitt. Schweden hatte nun mehr und mehr Freiräume vor dem deutschen Tor und nutzte die Chancen. In der 29.Minute erhöhte Kim Johnsson auf 3:1, drei Minuten später schoss Markus Nilsson nach toller Vorarbeit von Mats Sundin das 4:1. Als Christoph Schubert mal wieder auf die Strafbank musste, erzielte Deutschland seinen zweiten Treffer, wiederum in Unterzahl. Denn bei Schwedens Goalie Thommy Salo weiß man ja, dass ein Schuss aufs Tor oft schon genügt, den Rest besorgt Salo selbst. So dachte wohl auch Daniel Kreutzer, dessen Schuss von Salos Fanghand höchstpersönlich ins Netz gelegt wurde. 29:13 lautete die Schussbilanz nach dem zweiten Drittel, in dem Modin noch einen Schuss zum 5:2 abgefälscht hatte.
Im Schlussdrittel geschah dann nicht mehr viel, Schweden hatte seinen Pflichtsieg unter Dach und Fach, Deutschland bemühte sich weiter und erzielte fast noch das 5:3, als Salo mal wieder einen Schuss nicht festhalten konnte, doch Eduard Lewandowski brachte den Puck mit dem Handschuh über die Linie, der Treffer konnte nicht anerkannt werden.
Alles zum Worldcup of hockey...
FIRST PERIOD -- Scoring: 1, Sweden, Tomas Holmstrom 1 (power play) (Markus Naslund, Peter Forsberg), 16:44. 2, Germany, Marco Sturm 1 (shorthanded) (Unassisted), 17:57. Penalties: L Kopitz, Ger (interference), 4:01; T Holmstrom, Swe (interference), 13:11; T Abstreiter, Ger (interference), 16:18; C Schubert, Ger (holding), 17:00. SECOND PERIOD -- Scoring: 3, Sweden, Mats Sundin 1 (Unassisted), 1:59. 4, Sweden, Kim Johnsson 1 (Daniel Alfredsson, Fredrik Modin), 7:26. 5, Sweden, Marcus Nilson 1 (Mats Sundin, Tomas Holmstrom), 11:51. 6, Germany, Daniel Kreutzer 1 (shorthanded) (Tino Boos), 13:00. 7, Sweden, Fredrik Modin 1 (Kim Johnsson), 16:25. Penalties: C Schubert, Ger (slashing), 5:57; C Schubert, Ger (tripping), 12:47; T Holmstrom, Swe (interference), 13:06; R Leask, Ger (interference), 19:50. THIRD PERIOD -- Scoring: None. Penalties: D Alfredsson, Swe (holding served by H Zetterberg), 2:30; J Hecht, Ger (tripping), 2:38. Shots on goal: --------------------------------------- Germany 3 10 6 --19 Sweden 15 14 13 --42 --------------------------------------- Goalies : Germany, Olaf Kolzig (42 shots, 37 saves). Sweden, Tommy Salo (19 shots, 17 saves). Referees: Dan Marouelli, Kevin Pollock. Linesmen: Brad Kovachik, Derek Amell.  

Statistik Schweden - Deutschland Stockholm/Duisburg, 1. September

Statistik World Cup of Hockey 2004, Dienstag, 31. August, Globe-Arena Schweden - Deutschland 5:2 (1:1, 4:1, 0:0) 1. Drittel (4;01) Lasse Kopitz, Behinderung, (13;11) Tomas Holmström, Behinderung, (16;18) Tobias Abstreiter, Behinderung, 1:0 (16;34) Tomas Holmström (Markus Näslund, Peter Forsberg - 5:4), (17;00) Christoph Schubert, Halten, 1:1 (17;53) Marco Sturm (4:5), (19;47) Fredrik Modin, Behinderung, Schüsse: 15:3, Bullies: 18:9; 2. Drittel: 2:1 (1;59) Mats Sundin (Daniel Alfredsson, Fredrik Modin), (5.57) Christoph Schubert, Stockschlag, 3:1 (7;26) Kim Johnsson (Daniel Alfredsson, Fredrik Modin - 5:4), 4-1 (11;51) Marcus Nilson (Mats Sundin, Tomas Holmström), (12.47) Christoph Schubert, Beinstellen, 4:2 (13;00) Daniel Kreutzer (Tino Boos - 4:5) (13;06) Tomas Holmström, Behinderuing, 5:2 (16;25) Fredrik Modin (Kim Johnsson, Mats Sundin) (19.50) Robert Leask, Behinderung, Schüsse: 14:10, Bullies: 19:10; 3. Drittel: (1;31) Daniel Alfredsson, Haken, (2.38) Jochen Hecht, Beinstellen, Schüsse: 13:6 Total: 42:19, Bullies: 16:4 Total: 53:23, Strafen: Schweden 4x2 min. Deutschland 7x2, Schiedsrichter: Kevin Pollock und Dan Marouelli, beide Kanada, Zuschauer: 12.133 - Stars of the game: 1: Marco Sturm, 2: Mats Sundin Torwarte: Schweden: Tommy Salo, Deutschland: Olaf Kölzig  

World Cup of Hockey 2004
 Deutschland spielt in der Kölnarena gegen Finnland

 


Die Weltmeisterschaft bildet in jedem Jahr das Saison-Highlight. Keine Frage. Doch die jährlichen Turniere müssen stets auf die besten Cracks der NHL verzichten, da diese Spieler zeitgleich in den Stanleycup-Play-offs beschäftigt sind. Daher war der frühere Canada-Cup, der seit 1996 als World Cup of Hockey firmiert, immer so etwas wie eine heimliche Weltmeisterschaft. Vom 30. August bis zum 14. September 2004 ist es wieder so weit. Die NHL und die NHLPA (NHL Players Association) veranstaltet in Kooperation mit der IIHF die Neuauflage des World Cups of Hockey mit acht Nationen. Das Besondere am World-Cup of Hockey: Das Turnier startet zeitgleich in Nordamerika und Europa - und auch die Kölnarena ist Austragungsort des besten Turniers der Welt. In der Nordamerika-Gruppe treffen Olympiasieger Kanada, Titelverteidiger USA, Russland und Weltmeister Slowakei aufeinander. Die Europa-Gruppe bilden Finnland, Tschechien, Schweden und Deutschland. Neben der Kölnarena finden die Spiele der Europa-Gruppe in der Hartwall Arena in Helsinki, der Globen Arena in Stockholm und in der Sazka Arena in Prag statt. Sollte Deutschland Erster oder Zweiter der Europa-Gruppe werden, würde das eigene Viertelfinale in der Kölnarena stattfinden. Die Termine:
 

Europa-Gruppe 2004:

Tag

Ort

Spiel

Ergebnis

Mo. 30. August

Helsinki

Finnland

Tschechische Republik

 

Di. 31.August

Stockholm

Schweden

Deutschland

 

Mi. 1.September

Stockholm

Schweden

Tschechische Republik

 

Do. 2. September

Köln

Deutschland

Finnland

 

Fr. 3. September

Prag

Tschechische Republik

Deutschland

 

Sa. 4. September

Helsinki

Finnland

Schweden

 


Nordamerika-Gruppe 2004:

Tag

Ort

Spiel

Ergebnis

Di. 31.August

Montreal

Kanada

USA

 

Mi. 1. September

Montreal

Kanada

Slowakei

 

Do. 2. September

St. Paul

USA

Russland

 

Fr. 3. September

St. Paul

USA

Slowakei

 

Sa. 4. September

Toronto

Kanada

Russland

 

So. 5. September

Toronto

Russland

Slowakei

 


Viertelfinale
:

Tag

Ort

Spiel

Ergebnis

Mo. 6. September

Heimarena E1

E1

E4

Di. 7. September

Heimarena E2

E2

E3

Di. 7. September

St. Paul

NA1

NA4

 oder

NA2

NA3

Mi. 8. September

Toronto

NA1

NA4

oder

NA2

NA3


Finalspiele
:

Tag

Ort

Spiel

Ergebnis

Halbfinale

Fr.. 10. September

St. Paul

Sa. 11. September

Toronto

 

Finale

Di. 14. September

Toronto


IIHF-Halbjahreskongress bestätigte Worldcup-Termine

Auf dem IIHF-Halbjahreskongress in Sizilien (12. - 14. September 2002) wurde bestätigt, dass der zweite Weltcup zwischen dem 31. August und dem 14 September 2004 ausgespielt wird.
Titelverteidiger USA trifft in der in der Nordamerika-Gruppe auf Kanada, Russland und die Slowakei.

Tschechien, Finnland, Deutschland und Schweden bilden die Europa-Gruppe. Der Spielplan wird später veröffentlicht. Das Turnier wird von der NHL in Zusammenarbeit mit der Spielergewerkschaft  sowie dem Weltverband IIHF durchgeführt.

Deutschland von der Weltelite zum World-Cup 2004 eingeladen
Göteborg, 10. Mai 2002 -
Deutschland wird im August und September 2004 mit den Finnen, Schweden und Tschechen in der "Europagruppe", Kanada, USA, Russland und die Slowakei in der "Nordamerikagruppe" spielen. Nach ersten Überlegungen sollen zwei Spiele der "Europagruppe" in Deutschland stattfinden.
Das weltweit beachtete Turnier sieht zwei Viertelfinal-Gruppen vor, die auf Europa und Nordamerika aufgeteilt werden. Halbfinals und Finale werden auf jeden Fall in Nordamerika ausgetragen. World-Cup of Hockey und Canada-Cup
 
 

WM 2004 in Prag und die Gruppeneinteilung:

 

Nationalmannschafts-Statistiken

68. WM  24. April - 09. Mai 2004 in Prag und Ostrava

Internationaler Kalender 2003/04

Rang 2003     Gruppe A
Prag

Rang 2003  Gruppe B
Ostrava

Rang 2003  Gruppe C
Ostrava

Rang 2003 Gruppe D
Prag

4.

Tschechische Republik

 3.

Slowakei

2.
 

Schweden

1.

Kanada

6.

Deutschland

5.

Finnland

7.

Russland

8.

Schweiz

9.

Lettland

12.

Ukraine

11.

Dänemark

12.

Österreich

Aufst.

Kasachstan

13.

USA

16.

Japan

Aufst.

Frankreich

Spiele Deutschlands 1996 und 1984 (damals Canada-Cup)

 

Datum

Spiele

Ort

Tore

GT

Nation

05.09.1996

WC

Montreal

1

4

Kanada

31.08.1996

WC

Garmisch-Partenkirchen

7

1

CSSR/CSFR/Tschechien

28.08.1996

WC

Helsinki

3

8

Finnland

26.08.1996

WC

Stockholm

1

6

Schweden

 

Datum

Spiele

Ort

Tore

GT

Nation

10.09.1984

CC

Calgary

4

6

USA

06.09.1984

CC

Edmonton

1

8

UdSSR/GUS/Russland

04.09.1984

CC

London/Kanada

4

4

CSSR/CSFR/Tschechien

01.09.1984

CC

London/Canada

2

7

Kanada

1996

Datum

Sp.

Ort

Spiel

Ergebnis

26.08.1996

WC

Stockholm

Deutschland-Schweden

1:6

28.08.1996

WC

Helsinki

Deutschland - Finnland

3:8

31.08.1996

WC

Garmisch-Partenkirchen

Deutschland - CSSR/CSFR/Tschechien

7:1

05.09.1996

WC

Montreal

Deutschland - Kanada

1:4


Gruppenspiele/Vorrunde

1996 Nordamerikagruppe

Nation

Sp.

Tore

Pkte

1. USA

3

19:8

6

2. Kanada

3

11:10

4

3. Russland

3

12:14

2

4. Slowakei

3

9:19

0

 

1996 Europagruppe

Nation

Sp.

Tore

Pte

1. Schweden

3

14:3

6

2. Finnland

3

17:11

4

3. Deutschland

3

11:15

2

4. Tschechische Republik

3

4:17

0

2. Runde

Datum

Ort

Spiel

Ergebnis

05.09.1996

Montreal

Kanada - Deutschland

4:1

06.09.1996

Ottawa

Russland- Finnland

5:0

Halbfinale

Datum

Ort

Spiel

Ergebnis

07.09.1996

Philadelphia

Kanada- Schweden

3:2 n. V.

08.09.1996

Ottawa

USA - Russland

5:2

Finalspiele

Datum

Ort

Spiel

Ergebnis

10.09.1996

Philadelphia

Kanada - USA

4:3 n. V.

12.09.1996

Montreal

Kanada - USA

2:5

14.09.1996

Montreal

Kanada - USA

2:5

Deutschland: Team-Manager Franz Reindl
Trainer George Kingston
Co-Trainer Erich Kühnhackl, Jim Setters, Ernst Höfner
 

 

Name

Sp.

T

A

P

St.

S

Brandl, Thomas

4

1

1

2

8

S

Benda, Jan

4

1

1

2

 

S

Doucet, Benoit

4

1

 

1

2

S

Draisaitl, Peter

4

1

4

5

2

S

Hegen, Dieter

4

1

1

2

6

S

Hecht, Jochen

4

1

 

1

2

S

Lupzig, Andreas

4

1

1

2

 

S

MacKay, Mark

4

1

3

4

2

S

Pyka, Reemt

4

1

 

1

4

S

Rumrich, Jürgen

4

1

 

1

2

S

Stefan. Leo

4

 

2

2

 

S

Ustorf, Stefan

4

 

2

2

2

V

Goldman, Erich

3

 

1

1

2

V

Heidt, Michael

4

 

1

1

2

V

Kunce, Daniel

3

 

 

 

4

V

Kienaß, Torsten

1

 

 

 

2

V

Lüdemann, Mirko

4

1

 

1

4

V

Meyer, Jayson

4

 

1

1

2

V

Nowak, Daniel

4

1

 

1

2

V

Bergen, Brad

1

 

 

 

 

T

Kölzig, Olaf

45 Min

 

5 GT

88,6

0

T

Heiß, Josef

120Min

 

5 GT

93,3

0

T

Merk, Klaus

75 Min

 

9 GT

80,4

0

 

1991 Spielorte:
Toronto, Pittsburgh, Saskatoon, Montreal, Quebec, Chicago, Hamilton

 

Spiel

Ergebnis

Kanada - USA

6:3

Kanada - Finnland

2:2

Kanada - Schweden

4:1

Kanada - Sowjetunion/GUS

3:3

Kanada - Tschechoslowakei

6:2

USA - Finnland

4:3

USA - Schweden

6:3

USA - Sowjetunion/GUS

2:1

USA - Tschechoslowakei

4:2

Finnland - Schweden

3:1

Finnland - Sowjetunion/GUS

1:6

Finnland -  Tschechoslowakei

1:0

Schweden - Sowjetunion/GUS

3:2

Schweden - Tschechoslowakei

5:2

 

Nation

Tore

Pkte

1.Kanada

21:11

8:2

2.USA

19:15

8:2

3.Finnland

10:13

5:3

4.Schweden

13:17

4:6

5.Sowjetunion/GUS

14:14

3:7

6.Tschechoslowakei

11:18

2:8

Halbfinale

Spiel

Ergebnis

USA -Finnland

7:3

Kanada -Schweden

4:0

Finale

Spiel

Ergebnis

Kanada -USA

4:1 / 4:2

 

1987 Spielorte:
Calgary, Regina, Montreal, Halifax, Ottawa, Hamilton und Hartford

 

Spiel

Ergebnis

Kanada - USA

3:2

Kanada - Finnland

4:1

Kanada - Schweden

5:3

Kanada - Sowjetunion

3:3

Kanada - Tschechoslowakei

4:4

USA - Finnland

4:1

USA - Schweden

5:2

USA - Sowjetunion

1:5

USA - Tschechoslowakei

1:3

Finnland - Schweden

1:3

Finnland - Sowjetunion

2:5

Finnland -  Tschechoslowakei

4:7

Schweden - Sowjetunion

5:3

Schweden - Tschechoslowakei

4:0

 

Nation

Tore

Pkte

1. Kanada

19:13

8:2

2. Sowjetunion

20:11

7:3

3. Schweden

17:14

6:4

4. Tschechoslowakei

14:17

5:5

5. USA

13:14

4:6

6. Finnland

9:23

0:10

Halbfinale

Spiel

Ergebnis

Sowjetunion -Schweden

4:2

Kanada -Tschechoslowakei

5:3

Finale

Spiel

Ergebnis

Kanada -Sowjetunion

5:6/ 6:5/ 6:5

 

1984 Spielorte:
 Halifax, Montreal, London/Ontario/Kan, Calgary, Buffalo, Edmonton, Vancouver

 

Datum

Sp.

 Ort

Spiel

Ergebnis

01.09.1984

CC

London/Kan

Deutschland - Kanada

2:7

04.09.1984

CC

London/Kan

Deutschland - CSSR/CSFR/Tschechien

4:4

06.09.1984

CC

Edmonton/Kan

  UdSSR/GUS/Russland

1:8

 

Spiel

Ergebnis

Sowjetunion - USA

2:1

Sowjetunion - Schweden

3:2

Sowjetunion - Kanada

6:3

Sowjetunion - Tschechoslowakei

3:0

Sowjetunion - Deutschland

8:1

USA - Schweden

7:1

USA - Kanada

4:4

USA - Tschechoslowakei

3:2

USA - Deutschland

6:4

Schweden - Kanada

4:2

Schweden - Tschechoslowakei

4:2

Schweden - Deutschland

4:2

Kanada - Tschechoslowakei

7:2

Kanada - Deutschland

7:2

Tschechoslowakei - Deutschland

4:4

 

Nation

Tore

Pkte

1. Sowjetunion

22:7

10:0

2. USA

21:13

7:3

3. Schweden

15:16

6:4

4. Kanada

23:18

5:5

5. Tschechoslowakei

10:21

1:9

6. Deutschland

13:29

1:9


Halbfinale

Spiel

Ergebnis

Schweden -USA

9:2

Kanada -Sowjetunion

3:2 n. V.


Finale

Spiel

Ergebnis

Kanada -Schweden

5:2/6:5

 

1981 Spielorte: Ottawa, Montreal, Edmonton, Winnipeg

 

Spiel

Ergebnis

Kanada - USA

8:3

Kanada - Finnland

9:0

Kanada - Schweden

4:3

Kanada - Sowjetunion

7:3

Kanada - Tschechoslowakei

4:4

USA - Finnland

4:4

USA - Schweden

3:1

USA - Sowjetunion

1:4

USA - Tschechoslowakei

6:2

Finnland - Schweden

0:5

Finnland - Sowjetunion

1:6

Finnland -  Tschechoslowakei

1:7

Schweden - Sowjetunion

3:6

Schweden - Tschechoslowakei

1:7

Schweden - Finnland

5:0

Tschechoslowakei - Sowjetunion

1:1

 

Nation

Tore

Pkte

1. Kanada

32:13

9:1

2. Sowjetunion

20:13

7:3

3. Tschechoslowakei

21:13

6:4

4. USA

17:19

5:5

5. Schweden

13:20

2:8

6. Finnland

6:31

1:9


Halbfinale

Spiel

Ergebnis

Kanada -USA

4:1

Sowjetunion - Tschechoslowakei

4:1


Finale

Spiel

Ergebnis

Sowjetunion - Kanada

8:1

 

1976 Spielorte: Toronto, Montreal, Winnipeg, Philalelphia, Quebec

 

Spiel

Ergebnis

Kanada - USA

4:2

Kanada - Finnland

11:2

Kanada - Schweden

4:0

Kanada - Sowjetunion

3:1

Kanada - Tschechoslowakei

0:1

USA - Finnland

6:3

USA - Schweden

2:5

USA - Sowjetunion

0:5

USA - Tschechoslowakei

4:4

Finnland - Schweden

8:6

Finnland - Sowjetunion

3:11

Finnland -  Tschechoslowakei

0:8

Schweden - Sowjetunion

3:3

Schweden - Tschechoslowakei

2:1


Finale

Spiel

Ergebnis

Kanada - Tschechoslowakei

6:0/ 5:4 n. V

 

 

 

Kader Team NHL-All-Stars
Canada und der Sowjetunion

 

Team Canada 1972- Phil Esposito, Stan Mikita, Frank Mahovlich, Peter Mahovlich, Bobby Clarke, Marcel Dionne, Gil Perreault, Serge Savard, Guy Lapointe, Yvan Cournoyer, Paul Henderson, Ron Ellis, Bill Goldsworthy, Gary Bergman, Bill White, Wayne Cashman, Rod Seiling, Vic Hadfield, Jean Ratelle, Dale Tallon, Jocelyn Guvrement, Brian Glennie, Bobby Orr (knee injury), Tony Esposito, Ken Dryden, Richard Martin, Jean Paul Parise, Pat Stapleton, Don Awrey, Red Berenson, Rod Gilbert, Dennis Hull, Ed Johnstone, Mickey Redmond

Sowjetunion 1972- Valery Vasiliev, Boris Mikhailov, Vladimr Petrov, Yuri Blinov, Valery Kharlamov, Alexander Yakushev, Viktor Zinger, Alexander Ragulin, Viktor Kuzkin, Evgeny Zimin, Vyasheslav Starshinov, Vladimir Vikulov, Yevgeny Mishakov, Vladimir Lutchenko, Gennadiy Tsygankov, Yuri Liapkin, Alexander Maltsev, Vladimir Shadrin, Alexander Sidelnikov, Vladislav Tretiak, Yuri Shatalov, Yuri Lebedev, Alexander Gusev, Alexander Volchkov, Viacheslav Anisin, Alexander Budonov, Vitaly Davydov, Alexander Martyniuk, Evgeny Paldiev, Alexnader Pashkov, Viacheslav Solodukhin

Team Canada 1974- Rick Ley, Paul Henderson, Gordie Howe, Marty Howe, Mark Howe, Pat Stapleton, Bobby Hull, JC Tremblay, Mike Walton, Rejean Houle, Brad Selwood, Andre Lacroix, Tom Webster, Ralph Backstrom, Jim Harrison, Rick Smith, Paul Shmyr, Bruce McGregor, Serge Bernier, Marc Tardiff, John McKenzie, Al Hamilton, Barry Long, Pat Price, Frank Mahovlich, Wayne Dillon, Gavin Clark, Dennis Sobchuck, Ron Chipperfield, Gilles Gratton, Don Mcleod, Gerry Cheevers

Sowjetunion 1974- Alexander Yakushev, Valery Kharlamov, Boris Mikhailov, Vladimir Petrov, Vladimir Shadrin, Alexander Maltsev, Alexander Gusev, Valery Vasiliev, Yyacheslav Anisin, Yuri Lebedev, Vladimir Vikulov, Vladimir Lutchenko, Victor Shalimov, Gennaddiy Tsygankov, Alexander Budonov, Yuri Tyurin, Yuri Shatalov, Sergei Kapustin, Victor Kuznetsov, Alexander Volchkov, Yuri Federov, Alexander Filippov, Vladimir Popov, Alexander Sapelkin, Alexander Golikov, Sergei Kovotkov, Alexander Kulikov, Vladimir Polupanov, Vladimir Repnev, Vladislav Tretiak, Alexander Sidelnikov


Sowjetunion 1976- Bobby Orr, Bobby Hull, Bobby Clarke, Danny Gare, Jean Pronovost, Steve Shutt, Rick Martin, Bob Gainey, Phil Esposito, Carol Vadnais, Darryl Sittler, Reg Leach, Bill Barber, Guy Lafleur, Denis Potvin, Dave Burrows, Paul Shmyr, Dan Maloney, Guy Lapointe, Pete Mahovlich, Gil Perreault, Serge Savard, Larry Robinson, Gerry Cheevers, Rogatien Vachon, Glenn Resch, Dan Bouchard, Lanny McDonald, Marcel Dionne

Sowjetunion 1976- Valery Vasiliev, Alexander Maltsev, Alexander Gusev, Sergei Kapustin, Sergei Babinov, Viktor Zhluktov, Helmut Balderis, Vladimir Lutchenko, Vladimir Vikulov, Boris Alexandrov, Victor Shalimov, Vladimir Golikov, Vladimir Kovin, Alexander Skvortsov, Zinetul Bilyaletdinov, Alexander Golikov, Vladislav Tretiak, Helmut Balderis, Viktor Zinger, Vladimir Krikunov, Valeri Belousov, Viktor Shalimov, Mikhail Vasilyonok, Viktor Kuznetsov, Alexander Kulikov, Yuri Lebedev, Vladimir Repnev

NHL All-stars 1979- Guy Lafleur, Larry Robinson, Bob Gainey, Steve Shutt, Gil Perreault, Marcel Dionne, Darryl Sittler, Lanny McDonald, Bobby Clarke, Bryan Trottier, Mike Bossy, Clark Gillies, Barry Beck, Serge Savard, Guy Lapointe, Robert Picard, Denis Potvin, Bill Barber, Don Marcotte, Tony Esposito, Ken Dryden, Gerry Cheevers, Ron Greschner, Borje Salming, Ulf Nilsson, Anders Hedberg

Sowjetunion 1979- Sergei Starikov, Viktor Zhluktov, Vasily Pervukhin, Vladimir Kovin, Sergei Makarov, Alexei Varnikov, Alexander Skvortsov, Vladimir Golikov, Alexander Golikov, Boris Mikhailov, Vladimir Petrov, Valery Kharlamov, Gennadiy Tsyganov, Valery Vasiliev, Sergei Kapustin, Yuri Federov, Zinetul Bilyaletdinov, Helmut Balderis, Irek Gimayev, Tuminev, Vladislav Tretiak, Vladimir Myshkin

Team Canada 1981- Guy Lafleur, Gil Perreault, Wayne Gretzky, Ray Bourque, Marcel Dionne, Larry Robinson, Mike Bossy, Bryan Trottier, Clarke Gillies, Mike Liut, Ken Linseman, Rick Middleton, Denis Potvin, Craig Hartsburg, Ron Duguay, Butch Goring, Bob Gainey, Danny Gare, Paul Reinhardt, Barry Beck, Brian Engblom, Don Edwards, Billy Smith, Mike Liut

Sowjetunion 1981- Alexei Kasatonov, Viacheslav Fetisov, Vasily Pervukhin, Zinetul Bilyaletdinov, Valery Vasiliev, Sergei Babinov, Vladimir Zubkov, Irek Gimayev, Sergei Makarov, Vladimir Krutov, Igor Larionov, Alexander Maltsev, Andrey Khomotov, Nicolai Drozdetsky, Viktor Zhluktov, Sergei Shepelev, Vladimir Shalimov, Vladimir Golikov, Alexander Skvortsov, Sergei Kapustin, Vladislav Tretiak, Vladimir Myshkin

Team Canada 1984- Glenn Anderson, Sylvain Turgeon, Wayne Gretzky, Charlie Huddy, Kevin Lowe, Mark Messier, Paul Coffey, Al Secord, Steve Yzerman, Denis Savard, Kevin Stevens, Rick Vaive, Doug Wilson, John Tonelli, Mike Bossy, Randy Gregg, Mike Gartner, Barry Pederson, Brian Bellows, Larry Robinson, Peter Stastny, Mario Marois, Bob Bourne, Michel Goulet, James Patrick, Rick Middleton, Grant Fuhr, Pete Peeters, Reggie Lemelin

Sowjetunion 1984- Igor Larionov, Sergei Makarov, Vladimir Krutov, Alexei Kasatonov, Viacheslav Fetisov, Vasili Pervukhin, Zinetul Bilyaletdinov, Sergei Starikov, Igor Stelnov, Vladimir Zubkov, Alexei Gusarov, Sergei Svetlov, Anatoli Semenov, Sergei Yashin, Mikhail Varnakov, Alexander Skvortsov, Vladimir Kovin, Irek Gimayev, Alexander Kozhevnikov, Sergei Shepelev, Mikhail Vasiliev, Vladimir Myshkin, Alexei Tyzhnykh

Team NHL Rendez-Vous- Wayne Gretzky, Mario Lemieux, Claude Lemieux, Ray Bourque, Glenn Anderson, Dale Hawerchuck, Kevin Dineen, Dave Poulin, Doug Wilson, Mark Messier, Michel Goulet, Normand Rochefort, Thomas Sandstrom, Kirk Muller, Chris Chelios, Ulf Samuelsson, Rick Green, Rod Langway, Craig Ramsey, Jari Kurri, Esa Tikkanen, Grant Fuhr, Clint Malarchuck

Sowjetunion Rendez-Vous- Sergei Makarov, Vladimir Krutov, Igor Larionov, Viacheslav Fetisov, Alexei Kasatonov, Alexei Gusarov, Viacheslav Bykov, Andrei Khomotov, Valery Kamensky, Sergei Starikov, Mikhail Tatarinov, Sergei Varnakov, Sergei Nemchinov, Anatoli Semenov, Sergei Priakhin, Vasily Pervukhin, Yuri Khymelev, Zinetul Bilyaletdinov, Igor Stelnov, Sergei Svetlov, Alexander Semak, Lavrov, Yevgeny Belosheikin, Sergei Mylnikov

Team Canada 1987- Wayne Gretzky, Mark Messier, Mario Lemieux, Ray Bourque, Paul Coffey, Rick Tocchet, Doug Gilmour, Larry Murphy, Craig Hartsburg, Michel Goulet, Dale Hawerchuck, Brent Sutter, Norman Rochefort, Mike Gartner, Brian Propp, Glenn Anderson, Doug Crossman, James Patrick, Kevin Dineen, Claude Lemieux, Grant Fuhr, Ron Hextall, Kelly Hrudey

Sowjetunion 1987- Igor Larionov, Sergei Makarov, Vladimir Krutov, Alexei Kasatonov, Alexei Gusarov, Vitali Samoilov, Viacheslav Fetisov, Igor Stelnov, Igor Kravchuck, Vasili Pervukhin, Anatoli Fedotov, Andrei Khomotov, Vyacheslav Bykov, Valery Kamensky, Sergei Svetlov, Anatoli Semenov, Alexander Semak, Sergei Priakin, Yuri Khmylev, Sergei Nemchinov, Andrei Lomakin, Sergei Mylnikov, Yevgeny Belosheikin

 

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